100 Jahre Kapuzinerkloster Zell am Harmersbach

Die Kapuziner im Kloster in Zell am Harmersbach feiern im kommenden Jahr ein besonderes Jubiläum: Vor rund 100 Jahren, am 16. November 1921, wurde das Kloster im Schwarzwald eingeweiht. Die Entscheidung für die Errichtung fiel bereits Jahr 1918, im August 1920 begann man mit dem Bau. Im Jahr 1925 wurde der nächste Bauabschnitt, das Internat, fertiggestellt und eingeweiht. Das Kloster, wie es heute existiert, entstand über Jahrzehnte. Umbauten zu Beginn der 1980er Jahre für die neue Ausrichtung als „Haus der Begegnung“ gaben dem Kloster sein heutiges Aussehen.

„Es gibt zahlreiche Dinge, die unser Kloster prägen, in erster Linie die Betreuung der Wallfahrtskirche mit den Wallfahrten zu den Marienfesten und am Fest des Heiligen Josef“, sagt Br. Markus Thüer, der Guardian des Konventes in Zell. „Dazu kommt ein Haus der Begegnung als kleines Tagungs- und Exzerzitienhaus.“ Das Kloster ist nun seit fast einem Jahrhundert fest im Hamersbachtal und im gesellschaftlichen Leben der Region verankert. „Es gab und gibt eine gute Verbundenheit mit den Menschen hier vor Ort“, berichtet Br. Markus.

Die Kapuziner in Zell feiern das Jubiläum am kommenden Samstag, den 3. Oktober 2020, im kleinen Rahmen. Um 10 Uhr ist ein Festgottesdienst mit Weihbischof Peter Birkhofer aus Freiburg in der Wallfahrtskirche „Maria zu den Ketten“ geplant, im Anschluss findet ein Empfang im Klostergarten statt. Der ursprünglich geplante Festumzug nach dem Gottesdienst mit den Bürgerwehren und der Musikkapelle entfällt. Im Rahmen des Empfangs wird auch die Festschrift „100 Jahre Kapuzinerkloster Zell a. H.“ von Karl-August Lehmann vorgestellt. 

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