Jubiläum in Zell: Konzentration auf das Wesentliche

Jubiläum in Corona-Zeiten: Gemeinsam mit Weihbischof Peter Birkhofer und anderen Gästen aus Politik und Gesellschaft haben die Kapuziner im Kloster Zell am Harmersbach das Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen des Klosters gefeiert. In einem feierlichen Gottesdienst und einem kurzen Festakt in der Klosterhalle wurde das besondere Wirken der Ordensmänner in der Wallfahrtskirche „Maria zu den Ketten“ und im Ort Zell am Harmersbach gewürdigt.

Aufgrund der Corona-Pandemie fanden Gottesdienst und Feier nur in kleinem, bescheidenem Rahmen und mit wenigen Gästen statt. „Ich gratuliere im Namen der Stadt zum großen Jubiläum und wünsche dem Kapuzinerkloster eine gute Zukunft“, dankte der Bürgermeister von Zell, Günter Pfundstein, den Kapuzinern. Auch Br. Christophorus Goedereis, gewählter Provinzial der Kapuziner der Deutschen Kapuzinerprovinz, beglückwünschte die Brüder vor Ort zu ihrem Festtag. „Hier fühle ich mich immer zu Hause“, sagte er. Man spüre bei den Mitbrüdern in Zell immer wieder aufs Neue den franziskanischen Geist und die franziskanische Spiritualität.

In seiner Predigt lobte Weihbischof Birkhofer die Kapuziner in Zell für den „Ort der Begegnung“, den sie in ihrer Arbeit für die Wallfahrtskirche immer wieder prägen. „Es geht darum, sich auf die Lösung der Ketten einzulassen. Sich selbst in Demut und Bescheidenheit in die Begegnung und die Kraft, die daraus erwächst, zu fügen“, sagte Birkhofer. „Für die Konzentration auf das Wesentliche – dafür steht diese Kirche, dafür stehen die Kapuziner hier in Zell am Harmersbach.“ Dieser besondere Ort sei „ein Vorbild für die Kirche insgesamt“.

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