Bruder Flavian Ascher in Deggingen gestorben

Der Kapuziner Flavian Ascher ist am 24. November in Deggingen verstorben. Pater Flavian, mit Taufnamen Otto Franz, wurde am 4. März 1935 in Sternberg im Sudetenland geboren.

Am 16. September 1957 trat er dem Orden der Kapuziner bei und absolvierte das Noviziat in Stühlingen. Bei der Einkleidung erhielt er den Ordensnamen Flavian. Nach der Einfachen Profess folgte das Studium der Philosophie und Theologie an den ordenseigenen Hochschulen in Krefeld und Münster. Am 17. September 1961 band er sich für immer an den Orden und wurde am 24. August 1963 in Münster zum Priester geweiht.

Nach verschiedenen Stationen fand Bruder Flavian 1992 in Deggingen seine neue Heimat. Bis zum Weggang der Kapuziner aus Ave Maria war er unermüdlich als Wallfahrtseelsorger tätig und half mit Einsatz und Hingabe in den Gemeinden der Umgebung in der Seelsorge aus.

Unter den Mitbrüdern nannte man ihn immer wieder „den guten Pater Flavian“ und griff damit ein positives Urteil auf, das viele Menschen von diesem geduldigen und einfühlsamen Ordensmann hatten. Besonders sein Einsatz für die Alten und Kranken wurde sehr geschätzt.

Seinen starken Glauben, das tiefe Gottvertrauen und seinen Sinn für das Schöne fasste er zeit seines Lebens in Poesie. Immer wieder verfasste er zu besonderen Anlässen Gedichte oder Liedstrophen. Besonders „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ von Dietrich Bonhoeffer inspirierte ihn. Im Frühling dieses Jahres erschien sein Büchlein „Pater Flavian erzählt“.

Den Totenbrief von Bruder Flavian können Sie hier herunterladen.

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