Zweiter Kapuziner im päpstlichen Kardinalsrat

Papst Franziskus hat den sogenannten „Kardinalsrat“ aufgestockt. Der „Consiglio di Cardinali“ wurde im Jahr 2013 eingerichtet und berät das katholische Kirchenoberhaupt bei der geplanten Kurienreform.

Neu in den Rat, der damit aus sieben Mitgliedern besteht, hat Papst Franziskus den Kapuziner und Erzbischof von Kinshasa im Kongo, Kardinal Fridolin Ambongo Besungu, berufen. Aus Deutschland ist und bleibt der Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx, Mitglied des Gremiums. Auch der Kapuziner Sean-Patrick O’Malley aus den USA, wurde im Amt bestätigt.

„Stolz ist ja keine Tugend, aber natürlich freut es uns, dass nun gleich zwei Kapuziner im Kardinalsrat sitzen“, sagt Bruder Christophorus Goedereis, der Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz. „Viel wichtiger ist: Der Papst scheint auch personalpolitisch klare franziskanische Akzente zu setzen. Inhaltlich hat er das zuletzt mit seiner Enzyklika „Fratelli tutti“ getan, die nach „Laudato si‘“ abermals einen franziskanischen Titel trägt.“

Der Kardinalsrat hatte physisch zuletzt im Februar im Vatikan getagt. Dennoch gab es immer wieder Beratungen, etwa in der vergangenen Woche per Videokonferenz. Dabei hat der Rat dem Papst eine überarbeitete Fassung für eine neue Kurienordnung vorgelegt.

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