Der Süden Chiles – das Missionsgebiet der bayerischen Kapuzinerprovinz
Einsatz für die Menschen- und Bürgerrechte der Mapuche-Indianer

Seit über 100 Jahren wirken bayerische Kapuziner in der Araukanie, dem Land der Mapuche-Indianer. Die Mission der bayerischen Kapuziner bei den Mapuche-Idianern im Süden Chiles ist abgeschlossen. Nur noch wenige Patres und Brüder sind dort heute noch im Einsatz.
Das Engagement der Kapuziner für die Rechte und menschenwürdige Behandlung der Mapuche-Indianer prägt ihre Arbeit bis heute und die Solidarität der Kapuziner zu den Mapuche-Indiaern bleibt nach wie vor erhalten. Enteignung, juristische Repressalien und offene Diskriminierung der Indianer vonseiten der Regierungen und die der weißen Bevölkerung der letzten hundert Jahre haben sich nur in geringem Maße verändert.

Dauerhaftes Erbe und fortwährende Solidarität

Die Kapuziner hinterließen den Mapuche-Indianer neben dem dauerhaften Einsatz – auch aktiv gegenüber der Regierung – eine flächendeckende Schulbildung mit eigenen qualifizierten Lehrkräften, Gesundheitsfürsorge und die „Stiftung Indianerinstitut“. Letztere setzt sich für die Würde und Rechte der ursprünglichen Bevölkerung im heutigen Chile ein. Der Stiftung für diese Arbeit zu den notwendigen Mitteln zu verhelfen, dazu fühlen sich die Missionare wie die Provinz der Kapuziner nach wie vor verpflichtet.