500 Teilnehmer bei Motorrad-Wallfahrt in Altötting

Für eine deutlich geringere Teilnehmerzahl als sonst haben die Ausläufer des Sturmtiefs „Fabienne“ beim Dankgottesdienst für Motorradfahrer in Altötting gesorgt. Dennoch trotzten rund 500 Biker Wind und Regen – ein Zeichen dafür, wie wichtig es vielen Motorradfahrern ist, nach dem Ende einer unfallfreien Motorrad-Saison bei einer heiligen Messe mit seiner Maschine dabei zu sein und den Segen zu bekommen.

Bruder Georg spendet den Motorradfahrern den Segen.

Unnötiges Gepäck gilt bei Motorradfahrern als Ballast. Schon allein aus Platzgründen konzentrieren sie sich deshalb aufs Wesentliche. Unter dem Motto „Das Wesentliche“ stand auch der diesjährige Dankgottesdienst für Motorradfahrer, den der Initiativkreis Junge Wallfahrt am 23. September zum 16. Mal auf dem Kapellplatz in Altötting veranstaltete.

Mit Verweis auf das Evangelium über die „Aussendung der zwölf Jünger“ stellte Kapuzinerbruder Georg Greimel in seiner Predigt fest: Auch Jesus habe seinen Jüngern empfohlen, „außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen“. Der Kapuziner riet, den Blick auf Gott zu richten: „Jesus will nur das Beste für uns und das erfahren wir besser mit leichtem Gepäck.“

Gemeinsam dankten die Motorradfahrer, die aus ganz Bayern und dem benachbarten Österreich angereist waren, für die vergangene Saison. Mit der Bitte für eine möglichst unfallfreie Fahrt in den kommenden Monaten fuhren die Biker an der Gnadenkapelle vorbei, wo Bruder Georg Greimel und Bruder Andreas Kaiser jedem Einzelnen den Segen spendeten.

Einen ausführlichen Bericht zum 16. Dankgottesdienst für Motorradfahrer hat der Altöttinger Liebfrauenbote veröffentlicht – hier können Sie ihn lesen.

Redaktion: Beate Spindler
Foto: © Roswitha Dorfner/„Altöttinger Liebfrauenboten“