CNN-Beitrag: Wie ein Kapuziner in Mailand die Corona-Krise erlebt

Der US-amerikanische Fernsehsender CNN hat einen Beitrag über die Arbeit der Kapuziner in Mailand gedreht. Dort helfen die Brüder seit 1959 mit dem Sozialwerk „Hl. Franziskus“ den Ärmsten der Armen.

Täglich verteilen die Kapuziner fast 2000 Mahlzeiten. Im vergangenen Jahr versorgten sie über 8000 Menschen mit neuen Kleidern und organisierten 35.560 Arztbesuche. Auch die von ihnen angebotene Möglichkeit einer warmen Dusche wurde weit über 52.000 Mal genutzt. Diese Zahlen drücken ein Leid aus, das in Italiens zweitgrößter Stadt zum Alltag gehört. Vom Alltag jedoch ist die Metropole im Norden des Landes inzwischen Lichtjahre entfernt: Die Lombardei ist das vom Coronavirus am schlimmsten betroffene Gebiet Italiens und das ist vor allem auch in Mailand zu spüren, der Hauptstadt dieser Region.

CNN-Reporter Ben Wedeman zeigt in seinem Fernsehbeitrag, wie es jetzt dort aussieht und wie die tiefgreifenden Einschnitte dem Kapuzinerbruder Marcello, dem Verantwortlichen für die Suppenküche, das Herz brechen. Hier können Sie den Beitrag auf Englisch anschauen.

Redaktion: Beate Spindler
Foto: Screenshot / CNN