Kapuziner auf dem Katholikentag: „Was dir auf dem Herzen liegt“

Der Katholikentag in Münster zählte so viele Besucher wie schon lange nicht mehr. Wer dem Trubel entfliehen wollte, suchte die Kapuziner auf, die mit einem außergewöhnlichen Angebot begeistert haben.

Br. Stefan Walser im Interview

Der 101. Katholikentag, der vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattgefunden hat, stand unter dem Motto: „Suche Frieden“. Allein rund 90.000 angemeldete Besucher nahmen an der Großveranstaltung katholischer Laien teil und trugen zu einer begeisternden Atmosphäre in der Stadt des Westfälischen Friedens bei. Auch die Kapuziner waren in Münster präsent: als Gastgeber im Kloster und Klostergarten, als Teilnehmer von Podiumsdiskussionen, als Gesprächspartner im Zentrum der Jugend, mit eigenem Stand auf der Kirchenmeile, im Mediencafé des ifp und in zahlreichen Kooperationen mit befreundeten Institutionen.

Zelt der Ruhe: ein Angebot, das begeistert

Besonders begeistert haben die Kapuziner aber mit einem außergewöhnlichen Kontrastprogramm: Inmitten des Trubels und der Großveranstaltungen haben die Brüder einzelnen Katholikentagsgästen einfach nur zugehört. Im „Zelt der Ruhe“ kamen Bruder Stefan Walser und seine Mitbrüder mit Besuchern ins Gespräch. Melanie Trinborn vom DOMRADIO KÖLN interviewte Bruder Stefan und sprach mit ihm über seine Idee der Vier-Augen-Gespräche.

Ein interessantes Interview führte auch Bruder Helmut Rakowski: Der geistliche Direktor der katholischen Journalistenschule ifp sprach im Mediencafé mit Andreas Püttmann, Autor des Buches „Wie katholisch ist Deutschland… und was hat es davon?“. Das Gespräch mit Andreas Püttmann auf Youtube

Text: Beate Spindler