Stundenbuch-App: Beten wie der Papst

Kapuzinerbruder Paulus Terwitte hat mit der Stundenbuch-App die erfolgreichste katholische App in Deutschland entwickelt. Mittlerweile haben sie mehr als 120.000 Menschen auf ihrem Smartphone installiert. Mit einem neuen Flyer möchte der Kapuziner, der im Kloster Liebfrauen in Frankfurt am Main lebt, noch mehr Menschen zeigen, wie sich die Tageszeitenliturgie mit der App im Alltag umsetzen lässt.

Es gibt vier Gebetszeiten: Am Tagesanfang steht das Invitatorium, am Morgen die Laudes, am Abend die Vesper und vor dem Zubettgehen die Komplet. Hinzu kommen die drei kleinen Horen Terz (Vormittag), Sext (Mittag) und Non (Nachmittag) sowie die Lesehore, deren Zeitpunkt frei wählbar ist. Klingt erst mal kompliziert, wenn man sich neu mit dem Stundengebet beschäftigt. Mit der Stundenbuch-App hingegen ist es auch ohne Unterweisung möglich, in das Gebet einzustimmen, das der Papst ebenso täglich betet wie alle Ordensleute, Priester und Diakone.

© Kiên Hoàng LêVor fünf Jahren hat Bruder Paulus Terwitte die Stundenbuch-App initiiert – inzwischen ist sie die erfolgreichste katholische App in Deutschland. Für den Frankfurter Kapuziner ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen. „Wer die App öffnet, weiß: Ich kann jetzt die Texte beten, die der Papst betet. Sie vernetzt per Gebet mit Millionen von Beterinnen und Betern“, sagt Bruder Paulus. Als Vorsitzender des Katholischen Pressebundes hat er in Zusammenarbeit mit dem Liturgischen Institut in Trier und dank großzügiger Unterstützung aus dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln seine Idee realisieren können.

Damit noch mehr Menschen Kraft aus dem Stundengebet schöpfen können, gibt es jetzt ein neues Faltblatt zum Auslegen für Pfarreien und interessierte Institutionen. Zu bestellen ist der Flyer mit Informationen zur Stundenbuch-App über dieses Formular.

Text: Beate Spindler
Fotos: © Kiên Hoàng Lê; Aaron Burden / Quelle: unsplash.com