Die Geschichte von St. Magdalena

Drei Ordensgemeinschaften – Jesuiten, Malteser, Redemptoristen – lebten in St. Magdalena bis die Kapuziner das Kloster 1874 übernahmen.
1593 wurde mit dem Bau des Klosters und einer kleinen Hauskirche von den Jesuiten begonnen. Durch die dauerhafte Zunahme der Pilgergruppen wurde 1605 eine erste Erweiterung des Klosterbaues erforderlich. Am 01. April 1697 wurde der Grundstein für eine neue Kirche gelegt, die bis heute besteht. 1781 übernahm der Malteser-Ritterorden das Kloster St. Magdalena und richtete eine Kommende ein. Im Zuge der Säkularisierung der Malteserkommende 1808 zieht das königlich-bayrische Forstamt in das Kloster ein.
Am 16. April 1841 ziehen die Redemptoristen mit 15 Patres und vier Brüdern in das Kloster St. Magdalena.
Im Rahmen der Kulturkampf-Gesetze wurden 1873 die Jesuiten und die ihnen „verwandten“ Orden, also auch die Redemptoristen, in Deutschland verboten. Deshalb verlassen sie Altötting zum 1. November.
Am 4. Oktober 1874 übernehmen die Kapuziner am Hochfest ihres Ordensgründers die Wallfahrtsseelsorge in Altötting und das Kloster St. Magdalena und wirken bis heute an diesem Ort!

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