Frankfurt am Main


An der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main leben fünf Kapuzinerbrüder im Kapuzinerkloster Liebfrauen. Sie verbinden ein reichhaltiges gottesdienstliches Angebot mit zahlreichen Möglichkeiten zu Beichte und Seelsorgegespräch.

Freitags von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr steht es jedem, dem es gut tut, frei, entweder im Beichtstuhl oder im Beichtzimmer mit einem Kapuzinerpater zu sprechen. Intensivere Gespräche bieten die Kapuziner Dienstags bis Freitags von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Turmzimmer der Liebfrauenkirche an. "Glaubenserfahrene Männer und Frauen“ stehen zu 45-minütigen Gesprächen bereit. Näheres hierzu auch unter in einem Artikel der KirchenZeitung Hildesheim vom 6.12.2015.
Groß geschrieben ist die Mitwirkung von Laien in vielfältigen Aufgaben und Gruppen.

Zum Wirken der Kapuziner gehört auch die City-Pastoral, insbesondere der Franziskustreff. Seit März 2013 hat die Deutsche Kapuzinerprovinz dafür eine eigene Stiftung gegründet. Viele Wohltäterinnen und Wohltäter ermöglichen ein tägliches Frühstück für bis zu 180 obdachlose und arme Menschen. Sie bekommen diese Mahlzeit von drei haupt- und über 45 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in wechselnden Teams von acht Helferinnen und Helfern am Tag serviert. Wer sich durch diese Zuwendung angesprochen fühlt, kann seine Situation mit einer Sozialberaterin noch einmal neu in den Blick nehmen. Diejenigen, die das Zeugnis der Brüder unterstützen möchte, können hier für den Franziskustreff spenden.

Ein Lebensanker in der Konsumwelt

© Fotos: Peter Klein

Der Franziskustreff im Liebfrauenkloster feiert 25. Jubiläum

Zum Geburtstag stehen Muffins auf den Tischen und ein großes Schild „25 Jahre“ hängt über der Anrichte im Saal des Franziskustreffs des Liebfrauenklosters in Frankfurt. „Vor 25 Jahren hat Bruder Wendelin hier zum ersten Mal Obdachlose verköstigt. 
Mehr dazu hier.

"Wir fühlen uns hier sehr geborgen."

Die Franziskustreff-Stiftung gibt mit dem Jahresbrief Einblick ins Arbeitsjahr 2015/2016

Im Schatten der Liebfrauenkirche, mitten in Frankfurt am Main, öffnet jeden Werktag der Franziskustreff seine Tür zum Frühstück für wohnungslose und arme Menschen. Druckfrisch liegt nun der Bericht über Erfahrungen und Initiativen der Stiftung vor.

Mit Bruder Michael Wies, dem neuen Leiter des Frühstückstreffs, stellte die Deutsche Kapuzinerprovinz der Stiftung einen Ordensbruder zur Verfügung. Der 34-jährige ist Diplompädagoge und Diplomsozialarbeiter und ist von Anfang an mit viel Elan an seine neue Aufgabe herangegangen.
"Bruder Wendelin, der Gründer des Franziskustreffs, lebt weiter in unserer Haltung, dass wir Gäste empfangen, so arm sie auch sein mögen, und sie am Tisch bedienen," sagt er jetzt im Jahresbericht im Rückblick auf die ersten einhundert Tage im Dienst. Dazu passt die Dokumentation einer Rede, die ein Gast an Heiligabend hielt: "Wir fühlen uns hier sehr geborgen." Und auch Bilder vom Schuheinkauf: Für manchen das erste Mal seit zig Jahren, selber Schuhe einzukaufen, begleitet von Bruder Michael, ermöglicht durch die vielen Wohltäterinnen und Wohltäter, aus deren Reihe Worte der Anerkennung im Jahrheft zu finden sind: "Ich freue mich sehr, dass Sie und Ihr Team das Wertvollste, was uns Gott uns gegeben hat (unsere Lebenszeit), im Sinne der Nächstenliebe einsetzen." Berichte von Mitarbeitern der Hauswirtschaft und der Sozialberatung zeigen an Einzelfällen, wie der Franziskustreff wirkt. Und es kommt Adam zu Wort, der nach fünf Jahren Begleitung durch den Franziskustreff, wieder auf eigenen Beinen steht.

Der Jahresbrief kann bestellt werden bei Franziskustreff-Stiftung, Schärfengäßchen 3, 60311 Frankfurt am Main, telefonisch unter +49(0)69 2072960 oder per E-Mail unter kontakt(at)franziskustreff.de