Frankfurt am Main

An der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main leben sieben Kapuzinerbrüder sowie ein Franziskaner im Kapuzinerkloster Liebfrauen. Sie verbinden ein reichhaltiges gottesdienstliches Angebot mit zahlreichen Möglichkeiten zu Beichte und Seelsorgegespräch sowie dem Einsatz für arme obdachlose Mitmenschen.

Sechs von sieben Kapuzinerbrüdern sind Priester und feiern Eucharistie, das Sakrament der Buße, Taufe und Ehe. Ein Schwerpunkt der Verkündigung ist die Kirchenmusik. Groß geschrieben ist die Mitwirkung von Laien in vielfältigen Aufgaben und Gruppen. Ein Bruder ist jeden Tag im Franziskustreff als Einrichtungsleiter und hilft an den Tischen und der Sozialberatung mit und leitet als Guardian das Kapuzinerkloster.

Die verschiedenen Brüder setzen darüber hinaus ihre Talente ein in den verschiedensten Bereichen ob Organisationsberatung, Schwesternbegleitung, Notfallseelsorge, Begleitung von Studierenden oder Berufungspastoral oder Sozialberatung und Geistliche Begleitung.

Die Brüder haben einen abwechslungsreichen Arbeitstag, der sie jeden Tag neu herausfordert.

Zum Wirken der Kapuziner gehört auch die City-Pastoral. City-Pastoral ist einerseits ganz einfach Pastoral - also Seelsorge - in der City, in der Innenstadt. Gleichzeitig versucht City-Pastoral, die Situation von Menschen, die zwar in der Innenstadt arbeiten aber nicht dort wohnen, in den Blick zu nehmen. Hier liegt ein Unterschied zwischen Innenstadtpfarrei und Seelsorge in der City. So ist die Liebfrauenkirche für viele Menschen Heimat in der Fremde, Ort der Besinnung in der Nähe des Arbeitsortes. Mit Angeboten wie dem „Gespräch im Turmzimmer“ (auch in der Mittagspause) stellen sich Brüder und Ehrenamtliche gerne zur Verfügung. Wenn Sie die Kapuziner in Liebfrauen unterstützen wollen, können Sie das hier machen.

Zum Angebot der Brüder vor Ort gehört insbesondere der Franziskustreff. Seit März 2013 hat die Deutsche Kapuzinerprovinz dafür eine eigene Stiftung gegründet. Viele Wohltäterinnen und Wohltäter ermöglichen ein tägliches Frühstück für bis zu 180 obdachlose und arme Menschen. Sie bekommen diese Mahlzeit von fünf haupt- und über 50 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in wechselnden Teams von acht Helferinnen und Helfern am Tag serviert. Wer sich durch diese Zuwendung angesprochen fühlt, kann seine Situation mit einer Sozialberaterin noch einmal neu in den Blick nehmen. Diejenigen, die das Zeugnis der Brüder unterstützen möchte, können hier für den Franziskustreff spenden.