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  • FOTO: KAPUZINER/DAVID KOLKMANN
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Klosterkirche

Die Klos­ter­kir­che in Müns­ter ist nicht nur für die Got­tes­diens­te da, son­dern lädt Tag für Tag Men­schen ein, die­sen schlich­ten Kir­chen­raum zu besu­chen und dort zur Ruhe und ins Gebet zu fin­den. Als die Müns­te­ra­ner Kapu­zi­ner ihren neu­en Ort „außer­halb der Stadt“ gefun­den hat­ten, konn­te im Jahr 1862 die neue Klos­ter­kir­che ein­ge­weiht wer­den. Die reich aus­ge­stat­te­ten Holz­al­tä­re wur­den in den 1970er Jah­re ent­fernt, so dass die Archi­tek­tur mit dem gro­ßen Kreuz­rip­pen­ge­wöl­be heu­te umso kla­rer hervortritt.

Der Altar­raum wird von einer hohen Glas­wand abge­schlos­sen. Dahin­ter kann man den gro­ßen Chor­raum des Klos­ters leicht erken­nen. Dort tref­fen sich die Brü­der drei­mal täg­lich zum gemein­sa­men Gebet, zur Eucha­ris­tie­fei­er und zum stil­len Gebet. Es han­delt sich also um eine dop­pel­te Kir­che, wie es ganz typisch für Kapu­zi­ner­kir­chen ist. Der Taber­na­kel ver­bin­det die bei­den Gebetsräume.

Nur weni­ge Figu­ren sind in der Kir­che zu sehen. Die Mari­en­fi­gur links stammt aus der Barock­zeit. Maria ist auch die Patro­nin der Kir­che. Das Patro­zi­ni­um wird am Fest der Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis (8.12.) gefei­ert. Von rechts schaut unser Ordens­grün­der, der Hl. Franz von Assi­si, ins Kir­chen­schiff. Die schö­ne Figur aus Sand­stein stand lan­ge Zeit unbe­ach­tet in einer Gara­ge des Pfarr­hau­ses von St. Lud­ge­ri in Müns­ter – genau dort, wo die Kapu­zi­ner 1615 ihre aller­ers­te Blei­be in Müns­ter fanden.

Die zwei­ma­nua­li­ge Orgel wur­de im Jah­re 1965 von der Fir­ma Stock­mann aus Werl gebaut. Die inter­es­san­te Geo­me­trie der Orgel wur­de von unse­rem dama­li­gen Archi­tek­ten-Nach­barn Harald Deil­mann ent­wor­fen, der u.a. auch das Müns­te­ra­ner Stadt­thea­ter und den All­wet­ter­zoo gebaut hat.

Vom Ein­gang aus links geht es zum Beicht­zim­mer, wo täg­lich ein Kapu­zi­ner für Gespräch und Beich­te zur Ver­fü­gung steht (sie­he Got­tes­dienst und Ter­mi­ne). Gleich beim Ein­gang rechts geht es zur klei­nen Mari­en­ka­pel­le. Vor der alten, holz­ge­schnitz­ten Pie­tà zün­den vie­le Men­schen eine Ker­ze an und schrei­ben ihre Sor­gen und Gebe­te in ein Buch. Jeden Diens­tag­abend beten wir Kapu­zi­ner in unse­rer Eucha­ris­tie­fei­er in die­sen Anliegen.

Von dort aus gelangt man in das nach­träg­lich hin­zu­ge­füg­te Sei­ten­schiff. Dort fin­den sich eini­ge Por­träts von Hei­li­gen, die für die Kapu­zi­ner eine beson­de­re Rol­le spie­len. In den Bunt­glas­fens­tern sind – neben dem Hei­li­gen Josef – der Hl. Bru­der Kon­rad von Par­zham (1818–1894), der Hl. Lau­ren­ti­us von Brin­di­si (1559–1619) und der Hl. Fide­lis von Sig­ma­rin­gen (1578–1622) dargestellt.

Alle drei Kapu­zi­ner­hei­li­ge spie­len eine wich­ti­ge Rol­le in der Geschich­te der Deut­schen Kapu­zi­ner­pro­vinz. Die drei Iko­nen zwi­schen den Fens­tern wur­den von unse­rem Mit­bru­der Franz Beer ent­wor­fen und gemalt. Neben der Chris­tu­si­ko­ne in der Mit­te, zei­gen sie den Seli­gen Ani­cet Koplin, ein deut­scher Kapu­zi­ner, der 1941 im KZ Ausch­witz ermor­det wur­de, sowie den belieb­ten Kapu­zi­ner und Beicht­va­ter den Hl. Leo­pold Man­dic (1866–1942).

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Die Phi­­lo­­so­­phisch-Theo­­lo­­gi­­sche Hoch­schu­le Müns­ter der Kapu­zi­ner bie­tet allen Stu­die­ren­den ein inten­si­ves Stu­di­um mit per­sön­li­chen Kon­tak­ten zu den Dozierenden.

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