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AURUM – 26.07.20
Bruder Stefan

Ein Händ­ler setzt sein gan­zes Ver­mö­gen auf eine Kar­te. Aber wie ist das mit der Risi­ko­streu­ung? Soll­te er sein Port­fo­lio nicht breit fächern? Er könn­te alles ver­lie­ren. Bru­der Ste­fan sagt heu­te im Sonn­tags­im­puls, dass es noch eine ande­re Denk­wei­se gibt. Wenn man sich nicht von sei­ner Angst lei­ten, son­dern von der Freu­de trei­ben lässt.

[Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 20, Ver­se 20 bis 28]

In jener Zeit kam die Frau des Zebedä­us mit ihren Söh­nen zu Jesus und fiel vor ihm nie­der, weil sie ihn um etwas bit­ten woll­te. Er frag­te sie: Was willst du? Sie ant­wor­te­te: Ver­sprich, dass mei­ne bei­den Söh­ne in dei­nem Reich rechts und links neben dir sit­zen dür­fen. Jesus erwi­der­te: Ihr wisst nicht, um was ihr bit­tet. Könnt ihr den Kelch trin­ken, den ich trin­ken wer­de? Sie sag­ten zu ihm: Wir kön­nen es. Da ant­wor­te­te er ihnen: Ihr wer­det mei­nen Kelch trin­ken; doch den Platz zu mei­ner Rech­ten und zu mei­ner Lin­ken habe nicht ich zu ver­ge­ben; dort wer­den die sit­zen, für die mein Vater die­se Plät­ze bestimmt hat. Als die zehn ande­ren Jün­ger das hör­ten, wur­den sie sehr ärger­lich über die bei­den Brü­der. Da rief Jesus sie zu sich und sag­te: Ihr wisst, dass die Herr­scher ihre Völ­ker unter­drü­cken und die Mäch­ti­gen ihre Macht über die Men­schen miss­brau­chen. Bei euch soll es nicht so sein, son­dern wer bei euch groß sein will, der soll euer Die­ner sein, und wer bei euch der Ers­te sein will, soll euer Skla­ve sein. Denn auch der Men­schen­sohn ist nicht gekom­men, um sich die­nen zu las­sen, son­dern um zu die­nen und sein Leben hin­zu­ge­ben als Löse­geld für viele.

Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Genehmigung
der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der
gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprachgebiet;
Evan­ge­li­en für die Sonntage:
Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2020 staeko.net

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AURUM – 26.07.20
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