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FOTO: KAPU­ZI­NER

War­um Kapu­zi­ner? Mit Bru­der Christian. 

Kapuziner werden: Der Weg in den Orden

WER KAPU­ZI­NER WER­DEN MÖCH­TE, BEGIBT SICH AUCH EINEN SPAN­NEN­DEN WEG. SO SPAN­NEND WIE DIE NACH­FOL­GE JESU VON ANFANG AN WAR. HIER ERFAH­REN SIE, WIE DIE­SER WEG GANZ KON­KRET AUSSIEHT.

Beru­fungs­pas­to­ral & KENNENLERNEN
Viel­leicht sind Sie über Inter­net und die sozia­len Medi­en auf uns gesto­ßen, oder Sie haben einen Mit­bru­der ken­nen­ge­lernt oder waren in einem unse­rer Klös­ter zu Gast. Wenn Sie die Fra­ge bewegt, ob ein Ordens­le­ben für Sie eine Opti­on sein könn­te, dann ist es gut, sich gegen­sei­tig erst ein­mal näher ken­nen­zu­ler­nen. Sie kön­nen ein­fach einen Mit­bru­der vor Ort anspre­chen oder mit Br. Ste­fan in Kon­takt tre­ten. Er beglei­tet Sie ger­ne in Ihren Fra­gen. Auf die­ser Home­page fin­den sie auch ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen der Beru­fungs­pas­to­ral, die ein Ken­nen­ler­nen leicht und inter­es­sant machen.

Natür­lich gibt es eini­ge Vor­aus­set­zun­gen, um Kapu­zi­ner zu wer­den. Sie soll­ten männ­lich, katho­lisch und unver­hei­ra­tet sein und die­sen Weg in aller Frei­heit ange­hen kön­nen. Auf­grund der lan­gen Aus­bil­dungs­zeit und der hohen Fle­xi­bi­li­tät, die es braucht, soll­ten sie in aller Regel nicht älter als 35 Jah­re sein. Das ist aber nur ein gro­ber Rah­men. Die eigent­li­che Klä­rung fin­det im Ken­nen­ler­nen statt. Es ist wich­tig, dass Sie unter­schied­li­che Klös­ter in Deutsch­land besu­chen, da die Gemein­schaf­ten und ihre Auf­ga­ben sehr ver­schie­den sind. So erle­ben Sie als Gast für eine Wochen­en­de oder auch län­ger ver­schie­de­ne Brü­der in ihrem All­tag und kom­men mit ihnen ins Gespräch.

das Pos­tu­lat
Wenn Sie dann den Wunsch haben, Kapu­zi­ner zu wer­den, bit­ten Sie den Pro­vin­zi­al der Deut­schen Kapu­zi­ner­pro­vinz, Br. Chris­to­pho­rus, um Auf­nah­me ins Pos­tu­lat. Die Bewer­bung soll­te mög­lichst bis Ende Juli eines Jah­res erfol­gen. Auch ein Check über die kör­per­li­che und psy­chi­sche Gesund­heit bei einem Arzt gehört zum Beginn der Ordensausbildung.

Wenn Sie auf­ge­nom­men sind, beginnt Mit­te Sep­tem­ber das Jahr des Pos­tu­la­tes. Das fin­det der­zeit im Kapu­zi­ner­klos­ter Stüh­lin­gen im Schwarz­wald statt. Dort leben Sie in der Gemein­schaft der Brü­der und Schwes­tern mit allem, was dazu­ge­hört: Gemein­schafts­le­ben, Gebet, Mit­ar­beit in ganz unter­schied­li­chen Berei­chen. Es gibt u.a. Ein­füh­run­gen ins Gebet und in die fran­zis­ka­ni­sche Spi­ri­tua­li­tät. Und Sie haben Zeit, sich mit sich selbst aus­ein­an­der­zu­set­zen und die ers­ten Erfah­run­gen im Orden zu reflek­tie­ren. Wäh­rend des Pos­tu­lats ler­nen Sie auch Ita­lie­nisch und ver­brin­gen bereits eine Zeit in Italien.

Novi­zi­at
Wenn Sie der Weg als Kapu­zi­ner wei­ter­hin lockt, ist der nächs­te Schritt die Bit­te um Auf­nah­me ins Novi­zi­at. Der Pro­vin­zi­al ent­schei­det mit der Gemein­schaft, ob ihre Bewer­bung ange­nom­men wird. Mit der Auf­nah­me ins Novi­zi­at und der Ein­klei­dung mit dem typi­schen brau­nen Ordens­ge­wand gehö­ren Sie nun rich­tig dazu und sind Bruder.

Das Novi­zi­at fin­det in Came­ri­no in Mit­tel­ita­li­en statt. Das Klos­ter ist von 1528 und atmet den Geist des Anfangs unse­res Ordens­zweigs. Aber auch Assi­si, der Ort des Hl. Fran­zis­kus und der Hl. Kla­ra, ist nicht weit. Das Novi­zi­at ist eine Zeit der inten­si­ven Ein­übung ins Ordens­le­ben und vor allem eine Zeit, sich immer tie­fer in Gott zu ver­wur­zeln. Im Novi­zi­at wer­den Sie tie­fer in den christ­li­chen Glau­ben und in die fran­zis­ka­ni­sche Spi­ri­tua­li­tät ein­ge­führt und set­zen sich mit Geschich­te und Gegen­wart des Kapu­zi­ner­or­dens aus­ein­an­der. Im täg­li­chen Rhyth­mus von Gebet, Arbeit, brü­der­li­chem Mit­ein­an­der und inhalt­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung gilt es zu prü­fen, ob Sie am Ende des Novi­zia­tes in der Pro­fess (zunächst auf Zeit) die Gelüb­de von „Armut“, „ehe­lo­ser Keusch­heit“ und „Gehor­sam“ able­gen und so noch einen Schritt wei­ter gehen möch­ten. Im Rück­blick sagen vie­len Brü­der, dass sie von der Inten­siv­zeit des Novi­zi­ats ein Leben lang zehren.

Juni­o­rat
Nach der ers­ten Pro­fess folgt das Juni­o­rat. Zurück in der Deut­schen Ordens­pro­vinz folgt erst ein­mal ein hal­bes Jahr, in dem das Enga­ge­ment für arme und benach­tei­lig­te Men­schen im Zen­trum steht. Die­se sozia­le Dimen­si­on beglei­tet übri­gens die Aus­bil­dung von Anfang an. Im Juni­o­rat, das im Kapu­zi­ner­klos­ter Müns­ter statt­fin­det, kann das Leben als Kapu­zi­ner ver­tieft und gefes­tigt wer­den. Sie über­neh­men mehr und mehr Ver­ant­wor­tung in der Gemeinschaft.

Dabei steht auch eine indi­vi­du­el­le Berufs­aus­bil­dung an. Das kann z.B. ein Stu­di­um der Theo­lo­gie sein oder auch ein ande­res Stu­di­um, ein sozia­ler oder hand­werk­li­cher Beruf – oder noch etwas ganz ande­res. Als Kapu­zi­ner kann man Pries­ter wer­den, muss es aber nicht. Für die Aus­bil­dung und auch für spä­te­re Auf­ga­ben macht das nicht den ent­schei­den­den Unter­schied. Wie der Weg im Orden wei­ter­geht, hängt von den per­sön­li­chen Inter­es­sen und Bega­bun­gen ab, aber auch von dem, was im Orden an Talen­ten gebraucht wird.

Im Lau­fe des Juni­o­rats ist noch ein­mal eine Zeit im Aus­land vor­ge­se­hen, um über den Hori­zont der eige­nen Pro­vinz hin­aus zu schau­en und zu ent­de­cken, was für ein Schatz es ist, in einer inter­na­tio­na­len und kul­tu­rell sehr bun­ten Gemein­schaft zu leben. Der Schritt zur Ewi­gen Pro­fess will gut über­legt sein. Eine vier­wö­chi­ge Zeit der Exer­zi­ti­en soll hel­fen, dass die­se Ent­schei­dung aus der Tie­fe getrof­fen wird. In der Ewi­gen Pro­fess ver­spricht der Mit­bru­der in aller Frei­heit, sein Leben in der Brü­der­ge­mein­schaft der Kapu­zi­ner zu leben und nach dem Vor­bild des Evan­ge­li­ums Gott und den Men­schen zu dienen.

Auch wenn mit der Ewi­gen Pro­fess schon ein Weg von cir­ca sie­ben Jah­ren zurück­ge­legt ist, ist der Weg der Beru­fung damit nicht zu Ende. Jetzt geht es erst rich­tig los. Wir Kapu­zi­ner ver­su­chen, ein Leben lang agil und fle­xi­bel zu blei­ben und auf das zu reagie­ren, von dem wir glau­ben, dass Gott es von uns will. Lebens­lan­ges Ler­nen und das Umge­hen mit immer wie­der neu­en Situa­tio­nen gehö­ren unbe­dingt dazu. Es bleibt immer spannend.

pod­kap – der Klosterpodcast
pod­kap ist der Pod­cast aus dem Kapu­zi­ner­klos­ter. Ver­schie­de­ne For­ma­ten gewäh­ren Ein­blick in das Leben der Brü­der im Klos­ter und ihre Sicht auf die Welt. Jeden Sonn­tag: AURUM – Der Impuls zum Evangelium.

Im Klos­ter in Stühlingen
leben Kapu­zi­ner und Fran­zis­ka­ne­rin­nen in einer Gemein­schaft zusam­men. Sie laden Gäs­te ein, ihr ein­fa­ches, fran­zis­ka­ni­sches Leben mit ihnen zu teilen.

Kontakt

Ansprech­part­ner

Ansprech­part­ner für alle Fra­gen rund ums Kapu­zi­ner­wer­den ist Bru­der Ste­fan Wal­ser. Er ver­mit­telt auch Kon­tak­te zu Mit­brü­dern oder zum Mit­le­ben in einem unse­rer Klöster.

BR. STE­FAN WALSER 
Kapu­zi­ner­stra­ße 27/29, 48149 Müns­ter, Tel.: 0251. 9276–0

KAPNEWS

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PTH

PTH – die eige­ne Hochschule 
Die Phi­­lo­­so­­phisch-Theo­­lo­­gi­­sche Hoch­schu­le Müns­ter der Kapu­zi­ner bie­tet allen Stu­die­ren­den ein inten­si­ves Stu­di­um mit per­sön­li­chen Kon­tak­ten zu den Dozierenden.

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