Kloster
  • FOTO: KAPUZINER/GOEDEREIS
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Kapuziner in Tilburg (Niederlande)

Die Kapu­zi­ner in den Nie­der­lan­den gehö­ren seit Novem­ber 2020 als Dele­ga­ti­on zur Deut­schen Kapu­zi­ner­pro­vinz. Zur­zeit leben etwa 40 Kapu­zi­ner in den Nie­der­lan­den. Sie leben fast alle im Klos­ter Til­burg. Dele­gat der nie­der­län­di­schen Kapu­zi­ner ist Bru­der Piet Hein van der Veer, ers­ter Rat ist Bru­der Ad Ver­meu­len, zwei­ter Rat Bru­der Antoon Mars.

Die „Min­der­broe­ders Capu­ci­j­nen“ bli­cken auf eine gro­ße His­to­rie zurück. Im Jahr 1585 kamen die ers­ten vier Kapu­zi­ner in das damals noch nie­der­län­di­sche Ant­wer­pen. Schnell ver­brei­te­te sich der noch jun­ge Reform­zweig der Fran­zis­ka­ner. Das Klos­ter Til­burg wur­de im Jahr 1882 erbaut. Kurz vor dem Bau wur­de ent­schie­den, die bis dahin exis­tie­ren­de nie­der­län­disch-bel­gi­sche Pro­vinz ent­spre­chend den Lan­des­gren­zen in eine nie­der­län­di­sche und eine bel­gi­sche Pro­vinz aufzuteilen.

Der Bau­plan des Klos­ters und der Kir­che wur­de vom eige­nen Archi­tek­ten der Kapu­zi­ner, Bru­der Vale­nus von Deur­ne, ent­wor­fen. Der Kom­plex ist im tra­di­tio­nel­len Stil der Kapu­zi­ner­klös­ter gebaut. Das Gebäu­de hat drei Stock­wer­ke und einen qua­dra­ti­schen Grund­riss, von dem eine Sei­te von der Klos­ter­kir­che ein­ge­nom­men wird. Im inne­ren Gar­ten befin­det sich der Fried­hof. Der ummau­er­te Gemü­se- und Obst­gar­ten ist heu­te ein Park mit hohen Koni­fe­ren. Eine alt